Alle prügeln den Weizen. Zu Recht?

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Ist Urgetreide (Dinkel, Emmer etc.) bekömmlicher als Weizen? NEIN, ist es nicht, jedenfalls nicht per se. Woran es liegt, dass Brot und Brötchen aus Urgetreide häufig besser vertragen werden, liegt an der Backzeit: Urgetreide wird oft in kleinen Bäckereien gebacken, die den Teig noch lange gehen lassen, im Gegensatz zu Großbäckereien. Und das scheint der Punkt zu sein. Wieder ein Hype entlarvt.

Wer das Ganze in länger lesen will, folge diesem Link zur Süddeutschen: Ist „Urgetreide“ bekömmlicher als Weizen?

 

WeizenQuelle: Pixabay

 

Muss ich jetzt Veganerin werden?

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Jetzt empört „Blödsinn“ zu brummeln, ist natürlich richtig. Niemand „muss“. Es gibt dennoch gute Gründe dafür, jenseits von aller Sektiererei, vegetarisch, vegan oder zumindest erheblich bewusster zu leben.

Ein paar davon beleuchtet dieser gar nicht reißerische Artikel in der Süddeutschen, von dem ich auch die Überschrift geklaut habe und den ich empfehlen möchte, auch wegen der Links zum Weiterlesen.

Klickt bitte hier: „Muss ich jetzt Veganerin werden?“

 

Kühe auf der Weide | Die EssmuffelinQuelle: Pixabay

 

 

WTF sind ‚overnight oats‘???

Ich bin ja nun keine Veganerin, aber ich bin bei Stephanie von koeniginvegan hierüber gestolpert und die Idee hat mich (erstens) bezaubert, und (zweitens) lese ich auf Stephanies Seite einfach gern, weil es da echt leckere, kluge Ideen gibt.

VeganLeak

‚Sind sie das, was ich vermute??? … Über Nacht eingeweichte Haferflocken??? DAFÜR extra einen NAMEN???‘

Foto 15.03.16 07 06 53Ich riskiere sicher einen Shitstorm bei all den ‚Overnight Oatis‘ unter Euch … aber: JA, genau darum handelt es sich *kicher*

Naja … Zumindest FAST!

Um Dir Overnight Oats zum Frühstück zu machen, weichst Du quasi Hafer- oder sonstwasfür Flocken über Nacht in einer Flüssigkeit ein. Pflanzenmilch, Kokoswasser, Joghurt, Qvark, Saft … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Der Profi weicht natürlich nicht nur Haferflocken sondern auch Chia- oder andere Samen, Kokosraspeln, Superfood, Kakaonibs, Nüsse …. ein!

Foto 15.03.16 07 08 06Am nächsten Morgen kommen dann nur noch frische Früchte, gepopptes Amaranth oder, oder, oder (auch hier ist alles möglich was schmeckt) obendrauf und das Frühstück ist fertig. Das ist ja nun doch schon man mal praktisch! Da fällt mir ein, dass ich – um im Trend zu bleiben – mein ‚Life Changing Mug of Müsli‚ vielleicht…

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Fleischfirmen stellen vegetarische Produkte her

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Ach was? Ach was. Mir werden diese Regalmeter in den Supermärkten, die voller Ersatzprodukte sind, auch immer unheimlicher. Wer braucht denn vegetarische „Leberwurst“?

Antwort: Flexitarier. Leute wie ich, die Fleisch essen, aber eben wenig oder zumindest weniger, und sich dann nach Alternativen für den Brotbelag umsehen. Okay, mir kommt so ein Unsinn nicht auf mein Brot, aber ich kenne viele, denen der Grad der Verarbeitung ziemlich schnuppe zu sein scheint.

Dazu habe ich eben einen Artikel in der Süddeutschen gefunden, Titel „Warum Fleischfirmen vom Vegetarier-Trend profitieren„. Tenor: Augenwischerei, insgesamt sehr bedenklich. Ich fand die darin enthaltenen Überlegungen gut und nachvollziehbar.

Wurst – Die EssmuffelinQuelle: Pixabay, und ich habe keine Ahnung, ob das vegetarische Wurst ist

 

Aldi verbannt bienengiftige Pestizide – ach was?!

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Eigentlich hat das Jahr ja ziemlich mau angefangen, aber das ist doch mal eine schnelle Meldung wert:

„Aldi verbannt bienengiftige Pestizide: Als erster Lebensmittel-Riese will der Discounter kein Obst und Gemüse mehr zum Verkauf anbieten, das mit bienengiftigen Pestiziden behandelt wurde.“

Hier gibt den ganzen Stern-Artikel.

Es ist erst mal Aldi-Süd, aber wenn einer anfängt, der eine derartige Marktmacht hat … darauf sollte man ein Auge haben.

zwiebelbeetQuelle: Pixabay

(Danke an Sabine. :-))

Nur eine leere Tonne ist eine gute Tonne!

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Zugegeben, der Titel ist Schwachsinn. Die Kampagne „Weg­werf­stopp für Super­märkte“ auf www.leeretonne.de ist es nicht:

 

Darum geht’s:

50 Pro­zent aller Lebens­mit­tel wer­den weg­ge­wor­fen: Jeder zweite Kopf­sa­lat, jede zweite Kar­tof­fel und jedes fünfte Brot. Das meiste davon endet im Müll, bevor es über­haupt den Ver­brau­cher erreicht.

 

Was kann man tun?

Selbst nix Essbares wegschmeißen. Vernünftig einkaufen, vernüftig verbrauchen. Nicht mehr auf den Teller tun als man essen kann zum Beispiel.

Nachdenken. Umdenken. Sich informieren. Zum Beispiel HIER. Ganz kurz.

Unterschreiben: HIER.

Aktiv werden. Ideen gibt’s zum Beispiel HIER.

 

Bildquelle: http://www.leeretonne.de/aktiv-werden/downloads/

Ist vegane Ernährung ungesund?

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Nein, ist sie natürlich nicht, wenn man es richtig macht. Aber wer weiß das schon, wo doch jede/r eigentlich denkt, die Wahrheit dazu mit Löffeln gefressen zu haben?

Ich auf jeden Fall bin auf zwei Artikel zum Thema gestoßen. Der erste von Barbara Frielinghaus, die jetzt wieder Fleisch isst und ihre Ernährungsgeschichte ausbreitet: das Interview kann man auf RP-online hier lesen.

Was allerdings fast noch interessanter ist, ist dieser Artikel im STERN von Derik Meinköhn, in dem er den Frielinghaus-Artikel auseinandernimmt.

Alles wieder gut also? Keine Ahnung. Sagt ihr es mir.

 

veganer TellerQuelle: Pixabay

 

Die vegane Industrie produziert genauso falsch wie das Fleischsystem

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Immer mehr Menschen verzichten auf tierische Produkte. Das ist gut, verändert aber kaum etwas. Die vegane Industrie produziert genauso falsch wie das Fleischsystem. (Quelle)

Fundsache, wieder mal (danke, Andrea). Ich finde den Titel („Vegan ist auch keine Lösung“) reißerisch gewählt, aber er bringt auf jeden Fall Aufmerksamkeit. Und ja, stark verarbeitete („processed food“) Lebensmittel (sprich: Fertigfutter) halte auch ich für bedenklich, egal ob in vegan oder konventionell, völlig abseits von der Vegan-oder-nicht-vegan-Debatte.

Lest hier mehr: Sarah Wiener: Vegan ist auch keine Lösung im enorm Magazin, 3/15

Soja-ProdukteQuelle: Pixabay

 

Wir schlachten ein Schwein

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Noch einer aus der Reihe „Artikel zum Aufheben“.

Schwein – Die EssmuffelinWir haben uns alle an Horrorbilder aus Schweineställen gewöhnt und wissen, dass es für die Tiere beim Schlachten in riesigen Schlachthöfen meist nicht viel besser aussieht.

Gibt es Alternativen außer Fleischverzicht? Ja. Klein, aber immerhin.

Ich würde Schweinefleisch essen, das aus einer derartigen Haltung/Schlachtung stammt. Lieber als Industriefleisch allemal.

Die ZEIT war bei einer Hausschlachtung und erzählt, worauf es ankommt.

Hausschlachtung: Wir schlachten ein Schwein – ZEIT vom 17. April 2015

(Bildnachweis: Pixabay)

 

Schweine leben besser

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Manchmal liest man Artikel, die nicht den Weg alles Irdischen gehen: rein in den Kopf, raus aus dem Kopf. Manchmal liest man und denkt: Moment, das kann es doch nicht geben. Nicht hier. Nicht in Deutschland.
Hier geht es um einen davon.

Schwein im Stall – EssmuffelinOder, um anders anzufangen: Bevor aus einem Schwein ein Kotelett wird (oder etwas ähnlich Nahrhaftes hoffentlich), passieren oft ziemlich unschöne Dinge. Das wissen inzwischen alle, die Kritik daran ist mehr als berechtigt.
Dass sich das Problem auch auf Federvieh und zum Teil auch auf Kühe/Rinder erstreckt, ist ebenfalls nicht gerade neu. Darum soll es aber ausnahmsweise nicht gehen, sondern um die Menschen, die aus Tieren Ware machen.

fillet-593384_640Lest selbst. Wenn es nicht eine Zeitung mit dem Ruf der ZEIT wäre, hätte ich es erst mal nicht für möglich gehalten, vor allem in der Größenordnung.

Die Schlachtordnung, ZEIT vom 17.12.2014

(Bildnachweis: Pixabay (links), Pixabay (rechts))