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Aller Anfang ist schwer, das gilt ganz besonders für den ersten Beitrag. :-/

Ich dachte mir, ich liste mal auf, wo ich stehe.

Wenn ich nicht koche, ernähre ich mich tagelang überwiegend von Brot, da ich, wie erwähnt, bisher nicht so der Salatfan bin. Seit inzwischen mehreren Jahren bevorzuge ich, wann immer es geht, Bio-Brot. Es ist eine derartige Wohltat, Brot zu essen, dass auch nach ein paar Tagen (uneingefroren) noch schmeckt, nicht austrocknet  und das selbst strikten Kriterien von Ernährungsgurus standhält. Die Deutschen sind bekannt für ihre Brotkultur. Zu Recht, einmal mehr auch von mir, auch ich möchte es nicht missen.  Mein Brot stammt überwiegend von der Vollkornbäckerei Effenberger, ich bin zuerst ihrem Früchtebrot verfallen, das bei mir meistens den Kuchen ersetzt.

Ich mag keine Light-Getränke, trinke meine Cola/Limo in der „mit Zucker“-Variante und nicht „mit Süßungsmitteln“. Wenn Saft oder Wasser mit Zucker versetzt ist, kaufe ich ihn nicht.

Ich trinke Orangensaft (fast) nur frisch gepresst (den gibts in manchen Supermärkten noch!). Neee, diese gekauften Smoothies & Co. sind zum Teil pasteurisiert (für die Haltbarkeit), das killt die Vitamine.

Ich kaufe Honig vom Imker bzw. aus Hofläden.

Eifriges Lesen des Kleingedruckten auf Verpackungen hat mich für das Thema Glutamat/Geschmacksverstärker sensibilisiert. Seit ich erfahren habe, dass Glutamat dafür verantwortlich sein kann, dass man erheblich mehr isst, als man braucht, glaube ich, dass ich ein Glutamat-Junkie bin. Folge: ich versuche, so geschmacksverstärkerfrei wie möglich zu essen. Kein Fertigfutter, kein (oder zumindest möglichst wenig) „processed food“. Heißt auch: Good bye, Burger King, leb wohl, KFC.

Wenn man mal ganz grob davon ausgeht, dass „gesunde Ernährung“ zu 60 % pflanzlich, davon die Hälfte roh, sein sollte und ich mir anschaue, was ich die letzten Jahre an Wurst (und Fleisch) weggehauen habe, dann denke ich, hallo, ich war auf einem anderen Planeten und habe noch einen sehr langen Weg vor mir. Nachdem ich das Gefühl hatte, von meiner täglichen, reichlichen Wurstzufuhr regelrecht abhängig zu sein (Salami! Fleischwurst!), war es Zeit für den Radikalentzug. Und, oh Wunder, es klappte, und zwar erheblich einfacher, als geglaubt. Seit Mitte Januar bin ich wurstfrei :-).

Und da mich kürzlich zu Beginn der Fastenzeit der Hafer gestochen hat, habe ich beschlossen, auszuprobieren, ob ich bis Ostern ohne Fleisch durchkomme. Soll heißen, zum ersten Mal überhaupt klebt an meiner Stirn das Schild: „(Vorübergehend) Vegetarier“. Ich bin in der zweiten Woche. Bis jetzt gehts ganz gut. Ja nee, nicht falsch verstehen, die Light-Variante: mit Fisch, Milch, Käse und Eiern und ohne ideologische Ansprüche. Der Jieper ist auch da. Dennoch.

Was fürs Hirn zum Abschluss: die von mir sehr geschätzte Süddeutsche hat eine Reihe sehr lesenswerter Artikel zum Thema Landwirtschaft und Ernährung unter dem griffigen Titel „Fressen und Moral“ herausgebracht. Überaus interessante Sachen dabei, auch wenn man vieles so oder ähnlich schon mal gelesen hatte.

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