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Ich bin sauer. Nicht deswegen, weil McD jetzt wieder gentechnisch veränderte Futtermittel erlaubt (das juckt mich nicht sonderlich) sondern wegen des letzten Absatzes in diesem Artikel zum Thema aus der „Zeit“:

Bereits Mitte Februar hatten die deutschen Geflügelproduzenten angekündigt, nach 14 Jahren wieder gentechnisch verändertes Soja zu verfüttern. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) begründete dies ebenfalls damit, dass nicht ausreichend gentechnikfreie Futtermittel verfügbar seien.

Hatte ich nicht mitbekommen. Das heißt nämlich, dass ab sofort, bei jeglichen Produkten, die man so im Supermarkt kauft, in denen Huhn enthalten ist, besagtes Huhn wieder mit Gen-Soja gefüttert worden sein kann. Nicht nur bei McD, wo ich sowieso nicht esse. Wird auch so sein, wenn es billiger ist. Was erfahren wir Verbraucher davon? Nichts. Es ist nämlich nicht kennzeichnungspflichtig, erklärt mir der „Focus“.

‚Lebensmittel, die aus Tieren hergestellt werden, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, müssen nicht als gentechnisch verändert gekennzeichnet sein‘, erklärt Nina Banspach, Pressesprecherin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Das heißt, das gilt nicht nur für Hühner, das gilt für alle tierischen Produkte. Heißt also, mein Satz von oben gilt für alles Tierische. Das ist … heftig. Und mich, mit meinem neu erwachten Bewusstsein ;-), macht DAS sauer.

Nein, ich glaube nicht, dass ich sofort und auf der Stelle an genmanipuliertem Soja sterbe. Aber ich möchte bitteschön wenigstens wissen, auf welchem (Um-)Weg DAS in mein Essen und damit meinen Körper darf. Da bin ich eigen.

 

 

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