Über mich und den Sinn dieses Projektes

_sp-studio_3aÜber mich ist kurz: Christiane, lebt im Süden Hamburgs und mit einer Katze zusammen, arbeitet mit Computern (und Texten), liebt hauptsächlich Fotografieren und Lesen (Fantasy, Gedichte). Und Singen. Und Autofahren. Und die Elbe. Und die Nordsee. Und noch so einiges. Und kein Southpark.
Fotos für den Blog entstehen überwiegend mit dem Handy, von Ausnahmen abgesehen. Worüber ich alles schreiben will: keine Ahnung, was sich halt so ergibt, hauptsächlich wohl siehe unten. Ich war noch nie gut im Tagebuchschreiben, vielleicht langt das ja als Anlass.

Das Projekt:
Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis inzwischen vier Leute mit Diabetes Typ II, der sogenannten Alters-Diabetes. Alle spritzen. Zwei davon ernähren sich komplett unangepasst, geschweige denn, dass sie in irgendeiner Form Sport treiben würden. Nicht dass ich jetzt die große Expertin wäre, aber selbst ich weiß, dass man als Diabetiker gewisse Regeln beachten und nicht nur irgendwelche Werte runterspritzen sollte.

Ich bin nicht mehr wirklich jung (und es ist mir völlig egal, ob ich trendy, angesagt oder sonst was bin), und eigentlich habe ich mich mein Leben lang verhalten wie diese Leute; habe gegessen, was und wann es mir passte (fett, süß, salzig, gern und viel Fleisch und kaum Gemüse oder Salat, KFC, du bist mein Freund) und Sport nur im Fernsehen geliebt. Immerhin rauche ich nicht und trinke sehr mäßig Alkohol. Unerstaunlicherweise ist mein BMI zu hoch („not overweight, undertall“ :-)).

Ich habe mir meine Leute angeschaut und bekam Angst. Weil, will man das für sich selbst? Echt nicht. Und ich denke, ich bin relativ dicht dran, dass der Körper umkippt und mich mit irgendwas Ernsthaftem nervt, was dann nicht so einfach mehr zu „reparieren“ geht. Komm jetzt bitte keine(r) und sage mir, ich solle doch erst mal meine Blutwerte checken. Dafür müsste ich mich ja zu irgendeinem Arzt trauen.

Einfach gesagt, ICH HATTE ALLES SATT. Und dann passierte etwas eigentlich völlig Bescheuertes: ich begriff, dass diese sogenannten Zivilisationskrankheiten nicht gottgegeben sind, sondern dass jenseits aller Veranlagung (in meiner Familie gibt es eine Tendenz zu Bluthochdruck, Herzinfarkten und Krebs, allerdings kein Diabetes) der Mensch, also ich, eine ganze Menge selbst dazu tut bzw. getan hat. Ach was. Ja, genau.

Also habe ich beschlossen, was zu verändern. Es ist ja nicht so, dass einen die Erkenntnis, die Ernährung umstellen zu müssen, über Nacht überfällt, ich habe auch schon ein paar Jahre Vorlauf, in denen ich kleine Schrittchen gegangen bin. Aber dann stellte sich die Frage mit Macht: wie (und was) will ich essen, wie will ich leben? Wo fange ich an? Was kann man nach all den Lebensmittelskandalen überhaupt noch essen, und SCHMECKT das denn überhaupt? Was ist mit diesem Vegan-Hype? Und ein paar Kilo abzunehmen, wäre auch ganz nett.

Obwohl ich eigentlich gern esse und auch gern essen gehe, ist Essen für mich selten ein Event, sondern eher eine Notwendigkeit. Im Normalfall werde ich nur für mich kochen, wenn ich denn überhaupt koche; die Ausstattung meiner Küche ist eher simpel, und das wird auch so bleiben. Daher wird dies hier auch nicht der x-te Schicki-Micki-Gourmet-Food-Blog, sondern ein Erfahrungsbericht. Mit dem ein oder anderen Rezept und, wie ich hoffe, vielen Links zu Informationsquellen, Personen, Unternehmen oder Produkten, die mich begeistern.

Ich freue mich auf eure Anmerkungen, Meinungen, Kommentare.

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15 Gedanken zu “Über mich und den Sinn dieses Projektes”

  1. hallo Christiane, sehr spannendes Projekt!
    Ich bin auch Essmuffelin, hat sich aber gebessert, aber ich bin früher aus lauter Panik ein Gramm zuzunehmen, nie mit Leuten essen gegangen…verrückt. Kochen hasse ich , liebe aber Kochbücher, bin Veggie weil mir Fleisch und Wurst schon als Kind nicht geschmeckt haben. Zum Thema Diabetes: unser ehemaliger Pfarrer, Jahrgang 1932, hat seit den 80ern Diabetes. Er hat nach der Diagnose sein ganzes Leben konsequent umgekrempelt, keine Süßigkeiten mehr usw., hat abgenommen und war irgendwann richtig „asketisch“ und drahtig. Unglaublich. Er lebt seit 30 Jahren völlig ohne Spritzen oder Medikamente. Erfordert viel Disziplin aber geht auch.
    Liebe Grüße Carmen

    • Wie ernährst du dich, wenn du nicht kochst? Kalt? Salat und so?
      Die Geschichte deines Pfarrers klingt spannend, danke dafür! Es muss ja auch Gegenbeispiele geben!
      Schön, dass du hier gelandet bist! 🙂

  2. hier würde ich gerne „Daumen hoch“ schreiben 🙂
    LG Annette

  3. ich mag deinen blog und finde, er sollte bekannter werden. Deshalb habe ich dich hier
    https://wortwabe.wordpress.com/2015/06/02/wow-toll-versus-au-weia-arbeit/
    für den Liebster-Blog-Award nominiert.
    Liebe Grüße
    Carmen

  4. Da schreiben wir schon so lange und erst nun entdecke ich diese zweite Seite an dir, nein da sind auch vorher schon viele Seiten, es ist der neue alte Blog, den ich gerade entdecke. Liebe Grüße auch hier, Marion

  5. Hallo Christiane,
    ich bin eher das Gegenteil: esse gerne, koche gerne und kenn mich auch noch mit Nährwerten und so ganz gut aus. Was nicht heißt, dass ich nur gesund unterwegs bin – dazu gibts einfach zu viele Versuchungen und meinen äußerst hedonistischen Charakterzug 😉 . Ich finde des Blog deshalb spannend und mutig von Dir und guck immer wieder gern rein. LG aus Hamburgs Nordwesten

    • Hallo, dann freue ich mich umso mehr, dich hier begrüßen zu können, auch wenn es gerade reichlich ruhig ist …
      Danke und Gruß über die Elbe!
      Christiane

  6. Patrick H. sagte:

    Hallo Christiane,
    es ist jaa witzig, dass ich Dir als weltweit gesehen direkte Nachbarin hier über den Weg laufe 🙂
    Wir haben da ja mit den Computern und Southpartk und vor allem den Ansichten, die Du hier postest einige Gemeinsamkeiten!

    Schön, Dich hier zu treffen!
    Liebe Grüße
    Patrick

    http://www.isso.blog

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